Ein Lebenszeichen

Donnerstag, 08.06.2017

Hallo ihr lieben!!!

Hab mich ja lange nicht mehr gemeldet. Hier war unglaunblich viel los, privat, masterarbeitsmäßig und und und.. aber mir geht es großartig. Ich kann nur leider nicht so viele Bilder anbieten, da sich mein Handy nicht mehr mit dem Computer verbindet und meine Kamera kaputt gegangen ist.

In der Zwischenzeit ist Chanida, unsere Thai abgereist. Da hatten wir noch eine gigantische Abschiedsfeier auf Kosten des Chefs mit unserer kompletten Forschungsgruppe. Los ging es mittags mit traditionell irischem Essen und dann noch in ein zwei Pubs, bis ich kurz vor Mitternacht schlapp gemacht habe.

Dann hab ich auch endlich meinen Abenteuergutschein eingelöst, den ich zum Geburtstag bekommen habe. Es ging früh morgens los und dann sind wir vormittags erst mal wandern gewesen. Richtig gigantisch!! Der Wind war so stark, dass ich wortwörtlich auf allen Vieren zum Gipfel hochgekrabbelt bin. Nach dem Abstieg ging es weiter zum Coasteering. Das ist eine Mischung aus Klippenspringen, Klippenklettern, Schwimmen und in Höhlen tauchen. Buuuumm! Das war großartig! Danach gabs noch ordentlich Pubfood bevor es wieder nach Hause ging.

Außerdem war ich noch mit auf der Konferenz unseres Forschungszentrums in Limerick. Richtig interesssant, was die da so treiben.

Dann hatten wir an unserem Strand in Galway eine Wikingerinvasion. Schöne Boote, der Rest war eher ein Reinfall. Aber da wir schon mal alle zusammen waren, haben wir bei Ana, die in den Docks wohnt, eine Balkonparty gestartet.

Vergangenes Wochenende war ich mit Artur für drei Tage wandern in den Wicklow Mountains auf einem Weitwanderweg namens Wicklow Way. Samstag morgens ging es los mit dem Bus nach Dublin. Dort sind wir in einen anderen Bus umgestiegen, um die Strecke die wir dann zurückwandern wollten zu fahren. Im Visitor Center angekommen haben wir noch einen Blick auf die dort ausgestellte Karte geworfen und los ging es um 13 Uhr. So sind wir also schon drei Stunden durch verlassene Landschaften gewandert, als uns ein anderer Wanderer eingeholt hat und wir Ihn gefragt hatten, wie lange er denkt, dass wir noch brauchen, da die erste Etappe mit 4 Stunden beschrieben war. Er hat uns bei der Frage ziemlich fassungslos angesehen und meinte wir wären falsch abgebogen. Ich dachte halt an der letzten Kreuzung. Aber nein. Wir sind schon am Visitor Center in die falsche Richtung losgelaufen! WTF!? Und nun? Zurück und dann nochmal vier Stunden? Was blieb uns anderes übrig. So sind wir den kompletten Weg zurück und dann im nun einsetzenden Regen den tatsächlichen Weg gelaufen. So wurde daraus wohl unser längster Tag und wir sind nach langer Suche ziemlich kaputt in unserem Bed and Breakfast angekommen. Der nächste Tag war da schon etwas ruhiger. 7 Stunden laufen plus 3 Stunden Pausen. Ziemlich angenehm. Und am nächsten Tag sind wir dann über den Dublin Mountain im strömenden Regen in Dublin eingelaufen. Aber das war gigantisch als wir am Gipfel angekommen sind. Nach zweieinhalb Tagen Natur und vereinzelten Dörfchen diese riesige Stadt zu unseren Füßen zu sehen. Alles in allem also eine richtig gelungene Tour inklusive Abenteuer.

Und zwischendurch hatten wir die letzten Wochen auch gigantisches Wetter. Da konnte uns dann auch nichts mehr im Büro halten und wir sind ab und zu mal auf ein Bierchen losgezogen.

Hier nun die wenigen Fotos, die ich auf meinen Computer retten konnte. Unsere Arbeitsgruppe, Bilder von der Wanderung des Abenteuertags und der Wicklow Way:

Surfeeeeen!!

Sonntag, 14.05.2017

Freitag bis Samstag waren wir mit der Chemistry society auf einem Surftrip! Das war einfach nur gigantisch. Sind zu siebzehnt mit einem Kleinbus nach Bundora, wo wir für zwei Nächte in Bungalows untergebracht waren, Samstag und Sonntag waren wir für je zwei bis drei Stunden im Wasser. Am ersten Tag waren die Wellen richtig schön und nett und ich hab fast jede Welle gestanden. Sonntag hingegen war das Meer unglaublich stürmisch. Die Wellen waren ziemlich unberechenbar und als uns dann der Hagel ins Gesicht geklatscht ist, haben wir auch aufgegeben. Aber trotzdem einfach nur WOW! Abgesehen vom Surfen hatten wir auch so rchtig viel Spaß bei Spiel; Spaß und einer Grillparty.

Friede, Freude, Inishbofin

Donnerstag, 04.05.2017

Jetzt ist wieder einige Zeit vergangen und es ist soviel passiert. So viel gigantisches, großartiges, tolle Erfahrungen und ich genieße es. Auf der Arbeit läuft es endlich mal richtig gut und ich bin richtig gut vorangekommen und hab endlich mal was ordentliches, was ich dann auch für meine Arbeit verwenden kann. Und dann kann man auch endlich mal etwas relaxen und wieder Saß auf Arbeit haben. Mein zweiter Bericht ist auch schon weggeschickt. Das, weswegen ich also hie bin, läuft. ;)

Mein Finger ist nach wie vor ziemlich schmerzhaft und ich habe die Hoffnung aufgegeben, dass ich in Irland wohl nochmal klettern werde, da ich dem wahrscheinlich nochmal 2 Monate geben muss. Dafür bin ich abends entweder alleine oder mit Freunden noch an der Promenade unterwegs. Wir haben momentan nämlich gigantisches Wetter hier. Und wenn es gerade nicht so windig ist, kann man auch mal am Ende der Promenade sitzen bleiben und die Seelöwen und den Delfin beobachten. Und ich hab mir endlich wieder eine Ukulele zugelegt!

Letzte Woche Donnerstag hatten wir einen Gastsprecher aus Rom zu Besuch. Da hatte der Chef sich schon richtig darauf gefreut mit ihm und uns trinken gehen zu können. Allerdings musste Freitag ja mein Bericht raus. Also bin ich noch Abendessen gegangen und einkaufen fürs Wochenende und bin dann wieder zurück ins Büro, mit dem Ziel das ganze in der Nacht noch fertig zu tippen. War ziemlich motiviert und habe noch als die letzte die Arbeit verlassen hat stolz verkündet, dass die Arbeit dem Pint vorgeht. Dann hat leider Timm mich aufgegabelt als ich fertig war und ich dachte, dass ein Pint ja wohl noch drin wäre, da der Bericht ja dann fertig war. Daraus wurde eine lange, verrückte Nacht mit den Kollegen und dem Chef, mit meinen kompletten Einkäufen und meinem Computer im Rucksack, da ich an dem Tag auch einen Vortrag gehalten hatte.

Am nächsten Tag stand dann die Abreise nach Inishbofin mit den Mädels übers verlängerte Wochenende an. Gerade so dass ich es nach der kurzen Nacht aus dem Bett geschafft habe und meine Sachen packen konnte. Und die vier Tage auf Inishbofin waren einfach nur großartig. Das ist eine Insel westlich von Cleggan, also etwas nördlicher. Kaum Tourismus dort. 25 permanente Einwohner im Winter, 117 im Sommer, zwei Pubs, viele Schafe, Kühe und Natur pur!!! Wir hatten also zu siebt ein Ferienhaus für drei Nächte. Abends sind wir immer in die Pubs, wo Livemusik war. Die Musikanten sitzen da einfach zusammen an einem Tisch, jeder sein Guiness und dann spielen sie zusammen. Eine tolle Atmosphäre. Habe auch mit einigen Inselbewohnern gesprochen und ab dem zweiten Tag kannte uns jeder, wenn wir durch die Straßen gezogen sind. Tagsüber waren wir dann immer wandern und am letzten Tag auch im eiskalten Meer schwimmen. Das war so kalt, da haben wir uns die Seele aus dem Leib gebrüllt.

Ich freu mich schon auf mein nächstes Abenteuer in einem Abenteuer Irland!

Und so..

Sonntag, 23.04.2017

So much to see, so much to do!!

Donnerstag, 20.04.2017

Über Ostern war ich mit Silke und Anna für vier Tage auf einem Roadtrip. Gigantisch. Los ging es in Dublin, wo wir am Samstag Morgen unseren Mietwagen abgeholt haben. Da wir kein Navi hatten ging es erst fünfmal im Kreis und dann Richtung Cork. Dort haben wir uns erst mal mit Lebensmitteln eingedeckt und uns hat auf dem Parkplatz jemand nen Kratzer ins Auto gezogen. Mit Fahrerflucht. Durften wir dann also bezahlen. Von dort aus ging es, nachdem wir noch ca. zahnmal im Kreis gefahren sind nach Ballydehob, wo wir uns unsere erste Unterkunft gesucht hatten. Sind beim ersten B&B Schild rein und sind in einer richtig schönen Unterkunft geladet, wo wir auch die einzigen Gäste waren. Dann sind wir noch bis Sonnenuntergang raus zum ziemlich unzivilisierten Mizen Head gefahren. Einfach nur schön. Nachdem wir am nächsten Morgen mit einem Full Irish Breakfast verwöhnt wurden, sind wir den Ring of Beara gefahren. Definitiv eines der Highlights!! Die Straßen sind richtig eng und daher kommen da auch keine Touribusse hin. Dann sind wir durch den Killarney National Park nach Killarney gefahren, wo wir uns über Nacht in ein Hostel einquartiert haben. Dumm nur, dass es mir nach einer Portion Fish and Chips richtig schlecht ging. Am nächsten Tag ging es dann auf den Ring of Kerry mit dem Zusatzring Ring of Skellig. Auch richtig schön. Konnten dort noch an ein paar Ruinen herumklettern und haben einen Friedhof besichtig, der in einer Kirchenruine war. Sieht man hier öfter. Danach sind wir noch gefahren soweit es zeitlich drin war und haben uns dann wieder auf die Suche nach einer Unterkunft gemacht. Haben in einer kleinen Ortschaft nahmen Foynes gehalten und im dritten von drei Pubs eine Unterkunft bekommen. Das Preis-Leistungs-Verhältnis war ja nicht so super, aber dafür durften wir noch etwas viel besseres erleben. Wir sind dort im Pub auf einer Dorfparty gelandet. Haben also mit den Locals gefeiert, getrunken, getanzt und sind Bob gefahren. War ein unglaublich toller Abend. Dann ging es am letzten Tag noch zu den Cliffs of Moher, die zu Irlands höchsten Klippen gehören und The Burren, was eine Felslandschaft ist. Den Tag haben wir dann noch in Galway ausklingen lassen. Am Ende der Promenade, mit Seelöwen und versenkten Postkarten.

Kurz und knackig

Sonntag, 09.04.2017

Versuchen wir einmal die vergangene Woche in nur wenigen Sätzen zusammenzufassen. Muss sein. Ich bin todmüde.

Projektmäßig bin ich noch keinen Schritt weiter. Vor Verzweiflung bin ich gegen Ende der Woche in der Arbeit in Tränen ausgebrochen. Es macht jedoch nach wie vor unglaublich viel Spaß auf Arbeit zu gehen, da die Kollegen einfach gigantisch sind.

Mein Finger ist jetzt nach meinem Arztbesuch stillgelegt für eine Woche und ich darf für 5 Tage brav Ibuprofen schlucken. Sollte es nicht besser werden, muss ich für weitere Untersuchungen ins Krankenhaus.

Wir haben 2 Geburtstage gefeiert. Riiiichtig gute Partys. Von der Sorte, wo jeder unglaublich viel Spaß hat ohne betrunken zu sein.

Nach unserem Pint und Abendessen in der Collegebar, wie jeden Freitag, sind wir aufgrund des tollen Wetter noch an der Spanish Arch spazieren gegangen und haben noch ein paar Seelöwen gespottet. Den tollen Abend haben wir dann noch in einem Pub ausklingen lassen.

Und daher haben wir es heute wandermäßig auch eher ruhiger angehen lassen. Nachdem wir beim Mexikaner zu Mittag gegessen hatten, sind wir zu den Drumlins gewandert. So schön. Hab auch versucht einhändig und in Turnschuhen ein bisschen zu bouldern.

Buuuumm!! Der perfekte Abschluss meines ersten Monats!

Sonntag, 02.04.2017

Am Montag war also der vierte Tag in folge, wo wir großartigen Sonneschein hatten. Da das in Irland eben nicht so häufig vorkommt, drehen hier dann gerne mal alle durch. Man sieht Leute mit Sonnenbrille unter der Schutzbrille durchs Labor laufen, jeder lächelt und dann wird um vier Feierabend gemacht, damit man auch was vom Wetter hat. Wir sind dann zur Spanish Arch gelaufen, einer DER Plätze bei schönem Wetter und haben uns mit ner Flasche Bier in die Sonne geflätzt.

Aber am Dienstag wars das dann auch schon wieder. Keine Sonne mehr, also wird wieder geackert!! Meine Woche war allgemein wieder sehr arbeitsintensiv, aber in meinem Projekt bin ich noch immer keinen Schritt weiter. Jetzt ist es schon ein Monat und Ergebnisse hab ich null.. Dafür ist die Arbeit jetzt angemeldet und der erste Bericht ist raus!!

Klettern werd ich nun auch erst mal für eine Weile nicht mehr, da ich mir am Dienstag den Finger verletzt hab. Hätte ich jetzt nicht unbedingt gebraucht.

Unser Afterwork diesen Freitag wurde ne richtig irische Angelegenheit. Da die College Bar gerammelt voll war, sind wir weitergezogen in die Stadt und haben uns draußen hingesetzt, da es drinnen auch richtig voll war. Dann hat es natürlich auch angefangen zu regnen, doch anstatt aufzustehen und reizugehen, haben wir einfach alle unsere Regenschirme aufgespannt. Hat mit Sicherheit ein tolles Bild abgegeben. Sind dann im Anschluss noch in einige andere Pubs weitergezogen, bis ich schließlich wieder in meinem Lieblingspub Taaffes geladet bin.

Seit gestern bin ich auch in meiner neuen Unterkunft. Ist richtig schön hier und ich werd mich definitiv wohl hier fühlen. Zudem ist es günstiger und nur noch der halbe Web zur Uni. Wenn ich nen kleinen Umweg laufe, führt mein Arbeitsweg direkt an der wunderschönen Strandpromenade entlang. Was will man mehr?!

Heute war dann natürlich wieder Hikingtag! Wie letztes mal war es so unglaublich schön, da gibt es keine Worte dafür. Wir hatten uns dieses mal für den langen und herausfordernsten Hike entschieden. Im Aufstieg hab ichs dann echt mal kurz bereut. Denn um zwei Studen wie blöd bergauf zu sprinten, dazu fehlt mir dann doch etwas die Kondition. Hab mich dann zurückfallen lassen und den Aufstieg in meinem Tempo gemacht und die restlichen vier Stunden war es dann einfach nur gigantisch. Dieses Gefühl, das man dort oben hat ist unbeschreiblich, genauso wie die Schadenfreude wenn jemand in einem Schlammloch versinkt und man keine zehn Minuten später ausrutscht und selber im Schlamm liegt. Sauber und trocken ist heute keiner zum Bus zurückgekommen. Und dann waren da wieder diese unglaublichen Windböhen, die einen auch einfach mal ohne weiteres vom Weg fegen.

Aber hier jetzt mal noch ein paar Bilder.

 

 

Sommer, Sonne, Sonnenschein

Sonntag, 26.03.2017

Diese Woche war einfach nur gigantisch was das Wetter betrifft, was der Sonnenbrand in meinem Gesicht auch bezeugen kann. So sah es am Anfang der Woche allerdings noch nicht so aus. Von Hagel, über Regen, bis Schnee war alles dabei und es war bitterkalt. Und dann gegen Ende der Woche hat sich das gedreht. Da konnte es am Freitag niemanden mehr im Büro halten. Ausgedehnte Kaffeepausen wurden nach draußen verlegt und auch abends war es noch richtig schön mild.

Arbeitsmäßig hat es diese Woche auch richtig Spaß gemacht! So sind wir zwar immer noch auf Fehlersuche, aber man macht mir keinen solchen Druck mehr wie vorher. Das macht einen großen Unterschied. Ich bin ja echt gespannt, was das die nächsten Monate noch wird. Die ersten zwei Berichte sind ja schon geschrieben und Literaturrecherche läuft nebenher mit, wenn die Messungen laufen.

Abends war auch wieder viel geboten. Hab endlich meine Sicherungsprüfung fürs Klettern absolviert und mit Bravur bestanden und ansonsten sind wir abends immer in irgendwelchen Pubs unterwegs. Da wird dann auch mal zu iricher Volksmusik getanzt. Sollte Steptanz sein. Als Artur und ich unser tänzerisches können zum Besten gegeben haben, wurden wir von bestimmt fünf Unbekannten gefilmt. Dann war auch noch die Doktorfeier von einer aus meiner Forschungsgruppe. Diese Doktorarbeit wurde inklusive unserem Chef sehr exzessiv zelebriert!! Da war dann auch am nächsten Tag nur die Hälfte der Belegschaft anwesend..

Und heute ging es endlich auf eine Tageswanderung mit dem Mountaineering Club der Uni. Viel kann man zu diesem Tag nicht sagen, außer dass es gigantisch war. Einer dieser Tage, wo man abends völlig erschöpft und müde ankommt und einfach nur unglaublich glücklich und dankbar ist.

 

St. Patrick's Day und Co.

Samstag, 18.03.2017

Und schon wieder ist eine Woche vorbei! Und langweilig wird es hier definitiv auch nicht. In der Arbeit sind wir nach wie vor auf Fehlersuche. Wenn es so weiter geht, kann ich eine Masterarbeit übers Troubleshooting schreiben. :D Langsam werden Augusto, der Doktorand, und ich auch etwas unter Druck gesetzt und das hat am Anfang der Woche sehr auf unsere Stimmung geschlagen. Erst denk man, man hätte den Fehler endlich gefunden, dann war es doch nicht so, ist aber irgendwie vielleicht einen Schritt weiter. Ich bin schon unglaublich gespannt, was noch daraus wird. Aber wir sind schon ein richtig gutes Team hier. Selbst die Doktoranden, die nicht mit im Projekt sind, versuchen zu helfen wo es geht. Das baut dann wieder auf. Nur Augusto muss seine Stimmungsschwankungen noch in den Griff bekommen.

Abends bin ich jetzt auch immer viel unterwegs. Ob mit den Leuten von der Uni noch auf Pizza und Bier zum Afterwork oder Klettern oder Bouldern. Hatte diese Woche auch meine erste Kletterstunde. Da meinten die nach kurzer Zeit nur, dass sie mir eigentlich nichts mehr beibringen können, da ich schon alles weiß und kommenden Dienstag darf ich dann mein Assessment machen, um dann zweimal wöchentlich mit denen Klettern zu können.

Freitag dann der St. Patrick's Day. Verrücket!!! Irre irre! Das Wetter hier ist im Moment riiiiiichtig schlecht. Heißt, so stürmisch, dass draußen die Mülltonnen durch die Gegend fliegen und unglaublich regnerisch. Als ich um halb elf losgelaufen bin hat es nur etwas genieselt. Als ich eine Stunde später angekommen bin, war ich ein begossener Pudel! Schirm? Keine Chance bei dem Wind. War dann ziemlich witzig bei der Parade. Mein Ausblick war eine Regenschirmfront vor mir. Dann ein Windstoß. Dann eine Front kaputter Regenschirme. Da konnte ich dann auch mal kurz einen Blick auf ein paar Gruppen erhaschen. War ziemlich deprimierend. Leute in Ponchos, die einfach nur hoffen, dass es bald vorbei ist. Nach der Hälfte der Parade hab ich aufgegeben und mich in meinen Lieblingspub verzogen, den ich auch die nächsten zwölf Stunden nicht mehr verlassen habe. Da ich es vorher schon erwähnt hatte, bin ich dort dann auch auf Gilberto und Artur gestoßen, die erst mal in völligem Gelächter ausgebrochen sind, als sie mich gesehen haben. Ich war nass bis auf die Unterwäsche und das auch noch die nächsten 4 Stunden. Aber nach ein paar Pints und Livemusik war das auch sehr schnell vergessen. Ein im Endeffekt richtig gelungener Tag. Wir haben getanzt, gelacht, gesungen und unterschiedlichste Menschen kennengelernt.

Und jetzt hatte ich auch endlich die Besichtigung meiner neuen Unterkunft. Da gefällt es mir richtig gut und wir hatten auch gleich ein super Gespräch bei einer Tasse Tee.

Ich bin gespannt, was kommende Woche wieder alles auf mich zukommt!!

Puhhh...

Samstag, 11.03.2017

Und wieder ist eine Woche vorbei. Wie schnell die Zeit vergeht. Nach meinem super tollen letzten Wochenende mit viel Zeit in der Natur und tollen Gesprächen hatte ich mich eigentlich schon auf die nächste Arbeitswoche gefreut. So wollte ich Montag endlich meine Steuernummer holen und mit meinen Versuchen anfangen. Eines sei gleich gesagt, aus beidem wurde nichts. Nachdem schon den ganzen Tag nichts geklappt hatte war ich super angefressen und hab mich unglaublich im Stich gelassen gefühlt. Dann hab ich gesagt bekommen, dass ich bis Freitag einen ordentlichen wissenschaftlichen Bericht abgeben muss und dann wurde ich um 18:00 Uhr noch in ein Meeting geholt, von dem ich eigentlich nichts wusste. Da gings dann eine Stunde um all das, was von mir erwartet wird. Das hat dann schließlich zu einer kleinen Panikattacke mit Tränen geführt. Dieses Gefühl nichts davon schaffen zu können und vor allem noch nichts gemacht zu haben und dann trotzdem irgendwie keinen Zufluchtsort zu haben, da man keinen der Menschen länger als eine Woche kennt. Um mich wieder aufzumuntern, hat Augusto, der Doktorand für den ich arbeite, mich dann noch mit zu den anderen in die College Bar geschleppt. Ein Pint später sah die Welt schon wieder besser aus!

Dienstag gings zurück zum Amt und ich konnte endlich die Steuernummer beantragen. Auch meine Hände durften endlich an die HPLC! Es wurde ein richtig aufregender und sehr langer Arbeitstag, sodass ich erst um 20:00 Uhr zuhause war.

Mittwoch, Donnerstag und Freitag ging es in der Arbeit genauso aufregen weiter. Augusto und ich sind mitlerweile ein richtig gutes Team geworden und die Zusammenarbeit macht richtig viel Spaß. So liebt er es Vorschläge von mir zu hören und wir tüfteln gemeinsam an der Methodenoptimierung. Bei allem was er macht frägt er mich zunächst nach meiner Meinung. Und scheinbar hab ich beim Koffeinprojekt auch einiges gelernt, da einige meiner Vorschläge auch schon zum Erfolg geführt haben. Und da das Wetter diese Woche einfach nur gigantisch war, war ich dann auch mit Kollegen draußen in der Sonne Kaffeetrinken und Mittagessen.

Abends war ich jetzt auch immer viel unterwegs. Mittwoch war ich mit Timm und Chanida, zwei Kollegen, auf einer musikalischen Performance, von der Frau zu der ich im April ziehen werden. Man muss dazu sagen, dass das schon ziemlich speziell war. Sie hatte zunächst nur auf Irisch Sachen erzählt, irische Lieder gesungen und dann auch noch zusammen mit einer Geigenspielerin ein paar Lieder vorgetragen. Schon cool. Danach kam dann noch ein Comidian mit einem ziemlich seltsamen Humor. Little John. Er hatte auf eine ziemlich witzige Weise von seiner Europatour erzählt, unglauch eigenartige Instrumente vorgeführt und noch ein paar Improstücke mit vom Publikum vorgegebenen Wörtern vorgetragen. Zum brüllen. Donnerstag war ich dann endlich mal wieder Bouldern. Und Freitag war zunächst wieder Afterwork. Nachdem die Mädels und der Chef weg waren und nur noch ich und die Jungs übergeblieben sind, sind wir noch weitergezogen. Zunächst in einen Pub mit irischer Livemusik. Einfach nur geil!! Die Musik liebe ich sowieso, die Location war super, die Begleitung auch und dann die hackevollen Iren, die versuchen nen Steptanz hinzulegen und dabei nur über ihre eigen Füße stolpern.

Nachdem ich erstmal richtig ausgeschlafen hatte bin ich Samstag noch mit Meredith, Stuart und den Hunden in den Wald und danach in die Stadt. Dort gabs großartige Straßenmusik alle paar Meter, einen Markt und schließlich hab ich mich noch ans Wasser gesetzt, um die letzten Sonnestrahlen zu genießen.

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